Kooperationsvereinbarung mit der Käthe-Kollwitz-Schule Bruchsal

 

Berufsorientierung im Rahmen 'Wirtschaft macht Schule'

 

Kreis Karlsruhe. Die landkreiseigene Käthe-Kollwitz-Schule Bruchsal stellt sich in Sachen Berufsorientierung noch breiter auf: Schulleiter Hans-Peter Kußmann und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel unterzeichneten am Dienstag, 5. Februar, Kooperationsvereinbar-ungen mit gleich sieben Gemeinschaftsschulen im Einzugsgebiet der „Käthe“.

 

„Eine solch räumlich umfassende Zusammenarbeit ist sicher etwas Besonderes und es zeigt den Wert, den die Gemeinschaftsschulen im nördlichen Landkreis einer gezielter Gestaltung des Übergangs in eine weiterführende berufliche Schule und insbesondere in ein berufliches Gymnasium beimessen“, erläuterte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel. Für den Erfahrungs- und Informationsaustausch auf gesamtschulischer Ebene zwischen den Lehrkräften und der Schülerschaft haben sich Gemeinschaftsschulen in Bad Schönborn, Bruchsal, Forst/Hambrücken, Graben-Neudorf, Kraichtal, Waghäusel und Weingarten entschlossen. Viele Bürgermeister demonstrierten mit ihrer Anwesenheit, dass dies der richtige Weg ist, den schulischen Bildungsweg nach der Sekundarstufe I fortzusetzen und damit zur Durchlässigkeit des Bildungssystems beizutragen.

 

Gleichzeitig weitet die Käthe-Kollwitz-Schule die Zusammenarbeit mit Partnern im sozialen Bereich aus. Mit dem Caritasverband Bruchsal wird die seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich der Altenpflege fortgeführt. Die Partnerschaft mit der SopHiE gGmbH unterstützt angehende Erzieherinnen und Erzieher beim Erwerb von Handlungs-kompetenz für den Umgang mit Situationen im Bereich der Kindeswohlgefährdung. Hinzu kommt auch die Kooperation mit der Select GmbH Bruchsal, mit der die Schülerinnen und Schüler gezielt beim Erwerb der für Ausbildung und Beruf benötigten Kompetenzen unterstützt werden.

 

„Mit dem Abschluss der Kooperationsverträge setzt die Käthe die systematische Zusammenarbeit mit ausgewählten schulischen und außerschulischen Partnern im Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler erfolgreich fort. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und danken unseren bisherigen und neuen Partnern für das uns entgegen gebrachte Vertrauen“, zeigte sich Schulleiter Hans-Peter Kußmann zufrieden. Für den Erfahrungs- und Informationsaustausch auf gesamtschulischer Ebene zwischen den Lehrkräften und der Schülerschaft haben sich folgende Gemeinschaftsschulen entschlossen: GMS Bad Schönborn, Konrad-Adenauer-Schule Bruchsal GMS, Lußhardt-GMS Forst-Hambrücken, Pestalozzi-GMS Graben-Neudorf, Markgrafen-GMS Kraichtal, GMS Waghäusel und die Turmbergschule Weingarten GMS.

 

Bildtext: Gleich zehn Kooperationspartner auf einen Streich: Die Käthe-Kollwitz-Schule schloss Vereinbarungen mit sieben Gemeinschaftsschulen sowie drei weiteren Partnern, um die Schülerinnen und Schülern beim weiteren Bildungsweg und der Berufsorientierung noch besser unterstützen zu können, sehr zur Freude von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (4.v.r.) und dem Schulleiter der Käthe-Kollwitz-Schule, Hans-Peter Kußmann (3.v.r.).

BoriS-Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg geht an fünf  Schulen in der Region Karlsruhe

Auszeichnung für herausragende Leistungen bei der Beruflichen Orientierung

 

Baden-Baden, 3. Juli 2019. Das BoriS-Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg zeichnet Schulen aus, die ihre Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise bei der Wahl eines Berufs oder Studiums unterstützen. Im Rahmen einer Feierstunde in Baden-Baden wurde nun fünf Schulen aus der Region Karlsruhe nach erfolgreicher Erstzertifizierung bzw. Rezertifizierung das BoriS-Berufswahl-SIEGEL verliehen.

 

Nach IHK-Umfragen gehören die teils unklaren Berufsvorstellungen von Jugendlichen weiterhin zu einem der größten Ausbildungshemmnisse. Wenn man sich vor Augen führt, vor welcher Herausforderung viele junge Menschen am Ende ihrer Schulzeit stehen, kann man das durchaus nachvollziehen“, so Wolfgang Grenke, Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Viele Jugendliche stehen am Ende ihrer Schulzeit vor der Aufgabe, sich zwischen 350 dualen Ausbildungsberufen, zahlreichen fachschulischen Ausbildungsgängen und einer großen Zahl an Studiengängen entscheiden zu können. Diese Wahl für den eigenen Beruf bestimmt den weiteren Lebensweg maßgeblich und sollte daher möglichst gut vorbereitet sein. Dabei kommt den Schulen und ihren Partnern in Wirtschaft und Gesellschaft eine entscheidende Rolle zu. Mit dem Projekt BoriS- Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg wird die beispielhafte und erfolgreiche Zusammenarbeit beim Übergang Schule-Beruf gewürdigt.

 

Alle weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg, die an einer Zertifizierung ihrer Arbeit durch das Berufswahl-SIEGEL interessiert sind, waren nun zum zwölften Mal aufgerufen, ihre Leistung unter Beweis und sich dem landesweiten Vergleich zu stellen. Eine Jury aus Vertretern von Unternehmen, Schulen und Bildungsberatern hat die Angebote unter die Lupe genommen und anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs bewertet.

 

In der Region Karlsruhe gehören in diesem Jahr fünf Schulen zu den Preisträgern. Zwei Schulen haben die Erstzertifizierung, zwei Schulen die Rezertifizierung und eine weitere Schule die 2. Rezertifizierung erfolgreich durchlaufen und das Berufswahl-SIEGEL somit für drei Jahre (Erstzertifizierung) bzw. fünf weitere Jahre (Rezertifizierungen) erhalten.

 

Bei den gewürdigten Projekten zur Berufs- und Studienorientierung steht der heraus-ragende Austausch zwischen Schule und Wirtschaft im Vordergrund. Dabei reicht das Spektrum von Schülerfirmen, MINT-Initiativen, über schulisch organisierte Berufs-Infotage bis hin zu gewachsenen Lernpartnerschaften.

 

„Jugendliche müssen erleben, wie sich die tägliche Arbeit in der Praxis gestaltet, was sich hinter einzelnen Berufsbezeichnungen tatsächlich verbirgt und sie sollten unterschiedliche Berufe selbst ausprobiert haben. Nur so kann jeder Jugendliche tatsächlich eine qualifizierte Entscheidung darüber treffen, welchen Beruf er oder sie ausüben möchte“, betonte Wolfgang Grenke. „Die fünf Schulen, die mit dem BoriS-Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet werden, haben bewiesen, dass sie die schulische Theorie mit der Praxis des Berufsalltags verbinden und ihre Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung umfassend unterstützen.“

 

Das Boris-Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg

Das Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg verfolgt im Wesentlichen drei Ziele: Die Berufs- bzw. Studienorientierung von Schülerinnen und Schülern zu verbessern, die Zusammenarbeit von Schulen mit externen Partnern auszubauen sowie Transparenz hinsichtlich der Angebote und Aktivitäten zu schaffen. Damit soll der Wettbewerb angeregt und ein möglicher Einstieg in die Qualitätsentwicklung von Schulen aufgezeigt werden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die erprobten Instrumente anderen interessierten Schulen zugänglich gemacht werden und das Netzwerk weiter aufgebaut wird.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.berufswahlsiegel-bw.de.

 

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