FAQ (frequently asked questions)

Wie oft und wann findet das Schulfest statt?

  • Alle 4 Jahre, nächster Termin 2021.

Wer organisiert die Einschulungsfeier?

  • Der Förderverein und die Eltern der zweiten Klassen.

Wie läuft das Martinsfest ab?

  • Die Eltern der Erstklässler helfen und backen Kuchen, die Eltern der Drittklässler helfen mit.

    Erste Klassen gehen zum Altenheim Burgstraße.
    Zweite Klassen gehen zum Altersheim Alte Mühle.
    Dritte Klassen gehen zum Haus Edelberg.
    Vierte Klassen gehen auch zum Haus Edelberg (freiwillig).
     

Häufig gestellte Fragen zur Gemeinschaftsschule


Was genau verstehen wir unter „Gemeinschaftsschule“?

  • Den Kern der Gemeinschaftsschule bildet meist die Sekundarstufe I (Klassenstufe 5-10).

    In Weingarten gehört auch die Grundschule zur Gemeinschaftsschule. Sie bildet die Primarstufe der Gemeinschaftsschule (Klassenstufe 1-4).

    Eine Gemeinschaftsschule ist in den Klassenstufen 5-10 verpflichtende Ganztagesschule. Das bedeutet, dass an drei Tagen der Woche ein Ganztagesbetrieb mit rhythmisiertem pädagogischem Angebot gewährleistet wird. In der Grundschule gibt es eine verlässliche Hortbetreuung bis 17.15 Uhr.

    Die Gemeinschaftsschule ist somit ein Lebens- und Erfahrungsraum, in dem sich Persönlichkeiten entwickeln können, die in unserer Gesellschaft ihren Platz finden wollen und können.

    Schülerzentrierte Lern- und Unterrichtsformen sollen ermöglichen, dass sich ein Maximum an individuellen Lernprozessen mit einem Optimum an gemeinsamem Lernen verbindet.

    Darüber hinaus findet eine Orientierung an der Berufs- und Lebenswelt statt und der enge Kontakt mit den Eltern wird zum Wohl der Kinder regelmäßig gepflegt.


Unser Kind gehört zum ersten Jahrgang der Gemeinschaftsschule in Weingarten. Wir haben Angst, dass es „Versuchskaninchen“ ist.

  • Bei der Gemeinschaftsschule geht es um eine Lernkultur, die in vielen Ländern Europas, in vielen Bundesländern und in vielen Schulen – auch in vielen Klassen der Turmbergschule – schon lange gepflegt wird.

    Viele positive Erfahrungen werden gesammelt - und nach und nach – in den Unterricht integriert.

    Sie finden diesen pädagogischen Ansatz auch in unseren Leitgedanken wieder:

    - Jedes Kind und jeder Jugendliche ist einmalig.
    - Jedes Kind und jeder Jugendliche geht eigene Wege.
    - Jedem Kind und jedem Jugendlichen gebühren Ziele, Methoden und Bewertungen.

    Unterschiede werden beachtet, thematisiert und als etwas Bereicherndes angesehen.

    Alle Kinder profitieren davon im differenzierenden Unterricht und erarbeiten einen Lernzuwachs auf unterschiedlichen Ebenen.


Bisher haben sich die Grundschulklassen nach der 4.Klasse in verschiedene Schularten getrennt. Warum sollen jetzt alle zusammenbleiben?

  • Baden-Württemberg ist eines der letzten (Bundes-) Länder, in denen die Kinder nach der 4. Klasse „sortiert“ werden.

    Entwicklungspsychologisch weiß man mittlerweile, dass dies für die meisten Kinder zu früh ist. Daraus entstehen oftmals Bildungslaufbahnen, die sich für viele nachteilig auswirken.

    In einer vielfältigen Gemeinschaft ist es möglich, dass wir von Anderen lernen oder Anderen etwas beibringen können. Dies fördert die Leistungsbereitschaft und die Motivation, sowie die Selbstständigkeit.

    Kinder, deren Leistungen in einzelnen Fächern auseinanderklaffen, werden nicht mehr in eine Schulart „gepresst“, sondern können sich in der Gemeinschafts-schule entwickeln und werden in ihren Stärken und Schwächen wahrgenommen und entsprechend gefördert.


Nach welchen Bildungsplänen arbeitet die Gemeinschaftsschule?

  • Bildungsplan der Realschule 2004 unter Einbeziehung gymnasialer Standards.
  • Neuer Bildungsplan ab 2015/16 „Gemeinschaftsschule“


Kann ich mir sicher sein, dass mein Kind an der Gemeinschaftsschule genügend lernt?

  • Ja. Durch Lernstanddiagnosen und aus Beobachtungen im Unterricht wissen wir, was das jeweilige Kind kann und welche Konsequenzen dies für sein Lernen und seine Weiterarbeit hat. In seinem eigenen individuellen Lerntempo wird es seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert und gefordert – auf allen Niveaustufen!

    - Dies wird in einem Lerntagebuch dokumentiert.
    - Somit wird - für Sie als Eltern - der Lernfortschritt Ihrer Kinder sichtbar.
    - Nach wie vor finden Lernstandserhebungen in regelmäßigen Abständen statt.


Gibt es an einer Gemeinschaftsschule Noten?

  • In der Gemeinschaftsschule werden in der Regel im Zeugnis keine Noten gegeben, stattdessen gibt es eine individuelle verbale Beurteilung der erreichten Lernziele.

    Allerdings können Eltern auf Antrag die „Übersetzung“ des Leistungsstands ihrer Kinder in Noten verlangen.

    In jedem Fall gibt es differenzierende Beurteilungen über den individuellen Entwicklungs- und Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler.

    In den Abschlussklassen werden Noten erteilt.


Welche Abschlüsse werden an unserer Gemeinschaftsschule angeboten?

  • Hauptschulabschluss (nach Klasse 9 oder nach Klasse 10)
  • Realschulabschluss (nach Klasse 10)


Mein Kind hat eine Empfehlung für das Gymnasium. Ist die Gemeinschaftsschule in Weingarten dann auch für mein Kind „geeignet“?

  • Natürlich!

    Eine Gemeinschaftsschule ist eine Schule für Kinder mit allen Begabungen.

    Der Unterricht ist anschaulicher und praxisorientierter ausgerichtet als an einem reinen Gymnasium.


Wie wird die individuelle Förderung in die Praxis umgesetzt?

  • Individuelle Förderung ist keine neue “Erfindung“ an unserer Schule.
    Über Lernstandsdiagnosen werden Förderpläne erstellt.

    Diese werden in Kleingruppen - mindestens zweimal wöchentlich – bearbeitet.
    Darüber hinaus werden themenspezifisch weitere Inhalte angeboten.


Es wird immer von Differenzierung gesprochen. Was versteht man darunter?

  • Innerhalb einer Lerngruppe erhält jedes Kind Aufgaben mit verschiedenen Anforderungen.
  • Die Lerngruppe bleibt zusammen, die Aufgaben können aber unterschiedlich – nach verschiedenen Niveaustufen – sein.
  • Diese können – je nach Selbstständigkeit – in unterschiedlichen Räumen (z.Bsp. Lernatelier), alleine oder in Gruppen bearbeitet werden.


Welche Lehrer unterrichten an einer Gemeinschaftsschule?

  • Entsprechend der Grundidee einer Gemeinschaftsschule sollen zukünftig Lehrerinnen und Lehrer aus allen Schularten auch an der Turmbergschule unterrichten. In welcher Zusammensetzung hängt davon ab, welche Lehrer sich auf die entsprechenden Stellenausschreibungen bewerben.


Welche Wege stehen nach dem Abschluss der Klasse 10 der Gemeinschaftsschule offen?

  • Nach erfolgreichem Abschluss der Klassenstufe 10 der Gemeinschafts­schule sind folgende Übergänge möglich:

    - Übergang in die gymnasiale Oberstufe eines allgemein       bildenden Gymnasiums
    - Übergang an berufliche Gymnasien
    - Übergang in die berufliche Ausbildung
     

Was passiert mit den jetzigen Werkrealschülern?

  • Die jetzigen Klassen 8 – 10 werden auch nach der Ernennung zur Gemeinschaftsschule, den Weg der Werkrealschule gehen und von den Lehrkräften mit voller Unterstützung auf die so wichtigen Prüfungen vorbereitet. Selbstverständlich bekommen auch die Schülerinnen und Schüler, die sich für einen Hauptschulabschluss nach Klasse 9 entscheiden, beste Hilfestellungen. Das beinhaltet natürlich auch die Weiterführung des bisher sehr erfolgreichen Berufskonzeptes (OiB). Jeder Schüler und jede Schülerin ist uns wichtig.


Was wird in der GS anders?

  • In der GS wird bereits mit Arbeitsformen gearbeitet, die sich dann in den der GMS wiederfinden. Die GS-LehrerInnen werden noch stärker zusammenarbeiten und individuelle Lerninhalte verstärkt in ihren Unterricht einbauen.

Hier finden Sie uns

Turmbergschule
Schulstraße 2
76356 Weingarten (Baden) 

 

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