Andrea Schwarz in der Turmbergschule

Seit 2004 ist der bundesweite Vorlesetag an jedem dritten Freitag im November eine feste Einrichtung in den Grundschulen, die auch Prominente gerne wahrnehmen.

 

Nach dem Europaabgeordneten Daniel Caspary und dem damaligen Landtagsabgeordneten Wolfgang Wehowsky kam nun die Grünen-Abgeordnete Andrea Schwarz in die Weingartner Schule. Sie habe der Anfrage sofort zugestimmt, erklärte Rektorin Karin Sebold, sehe sie es doch als ein besonderes Highlight im Alltag der Grundschule, in dem Lesen eine große Rolle spielt. So sind Schüler der sechsten und siebten Klasse der Gemeinschaftsschule „Lesepaten“ für die erste Klasse und lesen den Kleinen vor.

 

Die Kinder der 2b beeindruckte die Anwesenheit einer Politikerin wenig, das mitgebrachte Buch dafür umso mehr. Klar, dass Andrea Schwarz auch „grüne“ Themen dabei hatte: in der dritten Klasse las sie eine Geschichte zum Thema Vorurteil und Fremdenfeindlichkeit, in der zweiten Klasse die Geschichte von der „Apfelhexe Petronella“. Diese wohnt im Garten eines verlassenen Hauses mit uralten Apfelbäumen. Als sie eines Tages hört, dass Menschen dieses Haus wieder bewohnen wollen, hat sie große Angst. „Wovor hat sie denn Angst?“ fragte Andrea Schwarz in die Runde und die Kinder ahnten nach dem Gehörten schon die Antwort: Petronella fürchtet, dass die Menschen die Apfelbäume fällen, um die Aussicht genießen zu können, schneiden den Rasen mit der Nagelschere und reißen die schönen alten Hecken heraus, so dass die Vögel keine Nistplätze und die Bienen keine Blüten mehr vorfinden. Es ging also um Naturschutz.

 

An der spannendsten Stelle klappte Andrea Schwarz das Buch zu und überreichte es der Lehrerin Simone Kaiser, um anschließend mit Karin Sebold über die Gemeinschaftsschule zu sprechen. Themen waren die Nachteile einer frühen Selektierung und die Vorteile einer langen gemeinsamen Erziehung auf individuellem Niveau. Hier werde der Fokus auf das Kind gerichtet und nicht auf den Lehrstoff.

 

Erst in der achten Klasse falle die Entscheidung, welchen Abschluss das Kind anstrebe, berichtete die Rektorin. Außerdem erziehe dieses System zum selbständigen Arbeiten.

 

„Die grünschwarze Landesregierung gibt ein klares Bekenntnis zur Gemeinschaftsschule“, sagte die Abgeordnete deutlich. „Es gibt keine Erhöhung des Klassenteilers, alles wird weitergeführt, wie es war.“ Außerdem bestätigte sie, die Grundschulempfehlung müsse der weiterführenden Schule wieder vorgelegt werden.

 

Zum Schluss lud die Rektorin sie auf einen Rundgang ein, um ihr die Räume zu zeigen, in denen in diesem Schuljahr erstmals eine erste Klasse inklusiv beschult wird.

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