Miteinander Leben

1. Faustlos

Das Ziel dieses Programms ist es, die Fähigkeit eines Kindes zum Lösen von Problemen zu fördern und den Umgang mit den eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen zu üben und zu erweitern. Kinder, die an diesem Programm teilnehmen und die vermittelten Fertigkeiten lernen und anwenden, werden sich in der Klasse wohler fühlen und im Alltag besser zurechtkommen.

 

FAUSTLOS ist in drei Themenbereiche eingeteilt:

  1. Training des Einfühlungsvermögens (Empathie)
    Hier lernen die Kinder, eigene Gefühle und die anderer Menschen wahrzunehmen und erfahren Möglichkeiten, eigene Gefühle gegenüber anderen auszudrücken.

  2. Impulskontrolle
    Hier lernen die Kinder Möglichkeiten kennen, wie sie ihre Probleme selber lösen können, z.B. wie man sich entschuldigt, wie man andere höflich unterbricht und wie man neue Freunde gewinnt.


  3. Umgang mit Ärger und Wut

    Hier lernen die Kinder, mit Ärger und ihrer Wut so umzugehen, dass sie sich und andere damit nicht verletzen.



2. Streitschlichter

Seit dem Schuljahr 2004/2005 wurden in der Turmbergschule in Weingarten über 50 Schülerinnen und Schüler von der Beratungslehrerin Birte Deufel zu Streitschlichtern ausgebildet.

Zur Ausbildung gehören psychologische Grundlagen zur Teamentwicklung, Selbst- und Konfliktwahrnehmung, Gefühlerkennung und – benennung, weiter  Basistechniken der Gesprächsführung und schließlich die konkreten Phasen der Mediation von der Rolle des Schlichters über Fragetechniken bis zum Schlussvertrag. Dabei steht über der Arbeit immer der Grundsatz, dass eine „Win-Win-Lösung“ für alle Beteiligten angestrebt wird. Auf diese Weise lernen die Schüler den verantwortlichen Umgang miteinander und entwickeln ihre Persönlichkeit. Dabei wird besonders Wert darauf gelegt, dass ältere erfahrene Streitschlichter bei der Ausbildung der jüngeren mithelfen.

In Teams machen die Streitschlichter Dienst in der großen Pause auf dem Schulhof und in ihrem Streitschlichter-Zimmer. Besonders auf ihrem Hofdienst werden sie fleißig beansprucht und unterstützen die Aufsicht führenden Lehrer.
So tragen sie mit zum angenehmen Schulklima an der Turmbergschule bei.

3. Schulsanitätsdienst

Seit dem Schuljahr 2010/2011 werden in der Turmbergschule in Weingarten Schülerinnen und Schüler zu Schulsanitätern ausgebildet.
In der Ausbildung werden Inhalte aus der Ersten Hilfe erlernt wie die Rettungskette, das Absetzen eines Notrufes, stabile Seitenlage, Verbinden von Wunden, Behandlung von Brüchen und weiteres. Zudem bekommen die Schüler auch Einblick in die Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Wichtig neben der Theorie sind hier besonders die praktischen Übungen.
Zur Veranschaulichung beinhaltet die Ausbildung auch Besuche bei der  Rettungsleitstelle und verschiedenen Rettungsorganisationen wie DRK und DLRG.
Nach der abgeschlossenen Ausbildung zum Schulsanitäter/zur Schulsanitäterin im Rahmen der Ganztagsschule sollen die Kinder und Jugendlichen in der Lage sein, leichtere Verletzungen während der Unterrichtszeit selbst versorgen zu können. Dazu leisten sie ihren Dienst in den großen Pausen. Ein Team von zwei Schülern patroulliert leicht erkennbar in orangenen Rettungswesten auf dem Schulhof. Dadurch werden auch die aufsichtführenden Lehrer unterstützt, die verletzte Kinder nun nicht mehr selbst in das Erste-Hilfe-Zimmer bringen müssen und durch das Versorgen dort in der Aufsicht auf dem Pausenhof fehlen. Im Sanitätszimmer werden die verletzten Kinder an das dort stationierte Schulsanitäts-Team übergeben, das leichtere Verletzungen selbst versorgt, bei schwierigeren Fällen aber natürlich eine Lehrkraft hinzuzieht.

4. Arizona - Modell

Das massive Stören des Unterrichts durch wenige Schülerinnen und Schüler greift immer um sich. Die Leidtragenden sind die große Mehrheit der Schülerinnen und Schüler, die wirklich etwas lernen wollen. Ungestörter Unterricht ist ein Bildungsrecht.

  • Jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.
  • Jede Lehrkraft hat das Recht ungestört zu unterrichten.
  • Jeder muss die Rechte der anderen respektieren.

 

Lernbereite Schülerinnen und Schüler erhalten somit einen ruhigen und qualitativ guten Unterricht. Grob störenden Schülern wird separat Hilfe angeboten, die das Sozialverhalten schult.

5. Beratungslehrerin

Seit 2006 gibt es an der Turmbergschule in Weingarten eine  Beratungslehrerin. Frau Birte Deufel hat an der Schulpsychologischen Beratungsstelle eine pädagogisch-psychologische Zusatzausbildung absolviert.

Die Aufgabenfelder der Beratungslehrerin gehen vom Komplex „Schulschwierigkeiten“ mit den Teilbereichen Leistungsschwierigkeiten, Teilleistungsschwächen wie LRS und Dyskalkulie, Aufmerksamkeits- und Steuerungsschwächen, Lernverhalten, Hochbegabung, Mobbing, Schulangst und Aggression hin zum Komplex „Schullaufbahnberatung“ mit den Themenbereichen Einschulung, Übertrittsverfahren und Schulartwechsel.
Die angewandten Methoden und Interventionen gehen vom klientenzentrierten oder lösungsorientierten Beratungsgespräch über Tests und Unterrichtsbeobachtung hin zu Lerntraining und Selbstinstruktion. Wichtig dabei ist die enge Kooperation mit anderen Stellen.

Prinzipien der Beratung sind neben Vertraulichkeit und Freiwilligkeit die Hilfe zur Selbsthilfe.

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Turmbergschule
Schulstraße 2
76356 Weingarten (Baden) 

 

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