aluplast GmbH

Kooperationsvertrag mit aluplast

Aluplast unterzeichnet Verträge mit vier Schulen (Foto: BB)

„Bub, geh hin und schau dir das mal an.“ Mit diesen Worten wurde Bernd Bechtold als Kind von seinem Vater zu einem achttägigen „Praktikum“ in die Jöhlinger Autowerkstatt geschickt. „Ein richtiges Praktikum war das damals natürlich noch nicht. Man ging einfach hin zu den Firmen und schaute sich, an, was dort gemacht wird. Ganz so einfach ist das heute nicht mehr“, bedauerte der IHK-Präsident in seiner Rede zur Kooperationsunterzeichnung der aluplast GmbH mit vier Schulen aus der Region.

 

Umso wichtiger sei heutzutage das Engagement der Lehrer, das nur in Zusammen-arbeit mit den regionalen Unternehmen funktioniere. Und mit Starthilfe der IHK, die in ihrem Projekt „Wirtschaft macht Schule“ Ende vergangenen Jahres bereits alle allgemeinbildenden Schulen der TechnologieRegion Karlsruhe mit mindestens einem Kooperationspartner aus der Wirtschaft versorgt hatte. „Inzwischen sind es sogar durchschnittlich vier Partner pro Schule“, so Bechtold.

 

Auf qualifizierte Mitaerbeiter angewiesen

 


Bei aluplast sind die Zahlen umgekehrt: Vier Schulen kooperieren mit einem Unternehmen. Seniorchef Manfred J. Seitz freut sich auf die Zusammenarbeit mit der Geschwister-Scholl-Realschule Pfinztal, der Schlossgartenschule Berghausen, der Turmbergschule GWS Weingarten und der Walzbachschule Jöhlingen. Das weltweit operierende Unternehmen, das von Seitz 1983 mit 27 Angestellten gegründet wurde, hat heute 1300 Mitarbeiter und 40 Auszubildende. Der Familienbetrieb produziert und vertreibt ganz spezielle Kunststoff-Fenstersysteme und ist dabei auf hoch qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Für das Unternehmen sei es eine wunderbare Chance, über die Zusammenarbeit mit den Partnerschulen den Nachwuchs für ihre Ausbildungsberufe zu begeistern.

 

„Innovation und Qualität der Betriebe und ihrer Produkte benötigen qualifizierte Mitarbeiter“, erklärte auch Karl-Heinz Burgey, Bürgermeister der Gemeinde Walzbachtal, der stellvertretend für seine Bürgermeisterkollegen aus Pfinztal und Weingarten sprach. „Wir brauchen jeden Jugendlichen als aktives Mitglied der Bürgergesellschaft von morgen.“

 

Alexander Lehrmann vom Staatlichen Schulamt Karlsruhe zitierte in seiner Rede ein afrikanisches Sprichwort: „Man sagt, um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf. Wir leben zwar in einer anderen Zeit und einem anderen Kulturkreis, aber Netzwerke sind auch heute noch entscheidend, um unseren Kindern den Start ins Leben zu erleichtern. Nur wenn Schulen, Gemeinde und Wirtschaft an einem Strang ziehen, gehen wir in die richtige Richtung.“

 

Kooperationsurkunde

 

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