GMS bedeutet....

 

Keine Trennung der Kinder nach Klasse 4

Alle Bildungsabschlüsse sind möglich

 

Länger gemeinsam lernen

 

Die Gemeinschaftsschule bietet einen integrierten Bildungsgang für Kinder aller Begabungen an. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler nicht schon im 4. Schuljahr darauf festgelegt werden, welchen Schulabschluss sie eines Tages machen werden. Die frühe Festlegung auf einen bestimmten Weg in der Sekundarstufe entfällt damit.

Heterogenität ist Prinzip. Die Gemeinschaftsschule ist eine neue Schulart mit neuen Lernmethoden und einer Lernkultur der individuellen Unterstützung und Förderung sowie der persönlichen und verständnisvollen Zuwendung. Das Lernen findet in niveaudifferenzierten „Lernlandschaften“ statt, deren Gestaltung es erlaubt, dass unterschiedliche Kinder in unterschiedlicher Geschwindigkeit unterschiedliche Lernwege finden und gehen.

Unterschiedlichkeit wird an der Gemeinschaftsschule demnach nicht als Makel, sondern als Chance gesehen. Jeder Schüler kann vom anderen profitieren und wird ermutigt, seinen persönlichen Weg ins Leben selbstverantwortlich zu finden.

 

 

Alle Bildungsabschlüsse sind möglich

 

Es ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich, beste Bildungschancen für alle zu bieten. An der Gemeinschaftsschule Weingarten kann jeder Schüler den für ihn bestmöglichen Bildungsabschluss anstreben. Es gibt kein Sitzenbleiben mehr, ein frustrierender Wechsel in eine „untere“ Schulart bleibt erspart. Je nach erreichtem Leistungslevel werden die entsprechenden Abschlüsse möglich. Dabei wird von Anfang an der Fokus auf die Berufsvorbereitung gelegt und mit örtlichen Betrieben eng zusammengearbeitet. Gleichzeitig besteht nach Klasse 10 die Möglichkeit, direkt in die Oberstufe des allgemeinbildenden oder beruflichen Gymnasiums zu wechseln, um das Abitur anzustreben denn an der Gemeinschaftsschule unterrichten auch GymnasiallehrerInnen. Dies gewährleistet, dass die Bildungsstandards des Gymnasiums vom 5. Schuljahr an eingehalten werden. Ebenso wird die zweite Fremdsprache bei uns angeboten, sodass unseren Schülern auch in dieser Hinsicht alle Wege und Ausbildungsmöglichkeiten offenstehen.

 

Ganztagesschule

Lernen – Sport – Essen – Natur – Aktivität

 

Neue Wege gehen

 

In der Gemeinschaftsschule Weingarten werden Schultage kindgerecht und leistungsfördernd rhythmisiert und strukturiert. Zeiten der stillen und konzentrierten Arbeit wechseln mit kreativen Schaffenszeiten und sportlichen Aktivitäten, Spannung mit Entspannung, Anstrengung mit Erholung. Schule wird somit nicht nur zum Lern-, sondern vielmehr zum Lebensraum für die Schüler.

Die Schüler besuchen an drei Nachmittagen den Ganztagesunterricht. Das Miteinander beim gemeinsamen Mittagessen ist uns ebenso wichtig wie die Qualität des Essens. Deshalb wird das Essen täglich nach dem „Cook&Chill-Verfahren“ durch die Firma Sauder angeliefert und zubereitet.

Im Anschluss an das Mittagessen können die Schüler entweder ein Sport- und Bewegungsangebot wahrnehmen, im Ruheraum ausruhen und spielen oder in der begleiteten Studienzeit selbstständig arbeiten.

Diese wird vor allen Dingen zum Lernen der Vokabeln, zum Lesen oder zur Vorbereitung von Präsentationen genutzt.

An den Nachmittagen stehen die Lern-Interessen der Schüler im Mittelpunkt. Sie besuchen selbst ausgesuchte Wahlkurse und Projekte im sportlichen, musischen, künstlerischen, wissenschaftlichen oder praktischen Bereich…

Seefahrer und Entdecker – Laborführerschein – Erlebnispädagogik – Taekima – Weinberg –  Schulband – uvm.

 

Diese persönlichkeitsbildenden pädagogischen Zusatzangebote ermöglichen den Schülern auf vielfältige Weise, ihre Talente und Neigungen gewinnbringend einzusetzen. In realen Situationen arbeiten die Kinder und Jugendlichen miteinander an Lösungen und erwerben dabei neben fachlichen und praktischen auch soziale und kommunikative Kompetenzen. Da diese Angebote zum Teil von Kirchen und Vereinen getragen werden, finden die Kinder und Jugendlichen zudem Anbindung an die Strukturen der Gemeinde.

 

 

Das eigenständige Planen und Durchführen, das kreative und handlungsorientierte Lernen sowie das gemeinsame Erleben und gegenseitige Helfen und Unterstützen stehen im Mittelpunkt.

 

… und dann stressfrei

Ganztagesschule bedeutet nicht, dass das Familienleben darunter leidet! Wenn die Kinder am Nachmittag nach Hause kommen, müssen keine Hausaufgaben mehr gemacht werden, da alle Aufgaben bereits in zusätzlichen Übungszeiten in der Schule erledigt wurden. Gespräche über die Schule bekommen in den Familien eine neue Qualität, weil es darin vielmehr um die Erlebnisse des Lernens als um elterliche Leistungs- und Hausaufgabenkontrolle geht.

 

 

„Hilf mir, es selbst zu tun“ (Montessori)

Individuell und gemeinsam

 

Das Kompetenzraster

 

Im Kompetenzraster werden die Bildungsstandards von Werkrealschule, Realschule und Gymnasium in gleicher Weise berücksichtigt. Die Bildungsziele werden als Kompetenzen („Ich kann…“) in aufeinander aufbauenden Stufen formuliert und in übersichtlichen tabellarischen Rastern so organisiert, dass sie in der „richtigen“ Abfolge selbstständig von den Kindern be- und erarbeitet werden können. Die Ausrichtung des Lernens an Kompetenzrastern ermöglicht jedem Schüler ein Fortschreiten im ihm eigenen Tempo. Lernen im Gleichschritt, das kein Unterricht zu leisten vermag, wird mit Kompetenzrastern nicht mehr erwartet. Vielmehr wird es dem Schüler „offiziell“ und sichtbar erlaubt, in einem Bereich beispielsweise auf gymnasialem Niveau und in einem anderen Bereich auf Werkrealschulniveau zu arbeiten. In allen Fächern wird er optimal gefördert. Maßstab ist stets das, was der Schüler leisten kann.

 

 

Individuelle und gemeinsam

Kooperatives Lernen ist bei uns ein entscheidendes Element

 

Jedes Kind lernt anders,

Jedes Kind lernt unterschiedlich schnell,

Jedes Kind entwickelt sich anders,

Jedes Kind ist einzigartig.

 

 

Individuelle Lernziele

 

Aus diesem Grund werden die Lerninhalte an der Gemeinschaftsschule auf den jeweiligen Schüler ausgerichtet. In Absprache mit dem jeweiligen Fachlehrer oder dem Lerncoach setzt sich der Schüler wöchentlich ein individuelles Lernziel. Mit Hilfe von speziell für ihn und seine Niveaustufe aufbereiteten Lernmaterialien, sogenannten „Lernjobs“, arbeitet der Schüler an seinen Zielen und dokumentiert im in das Lerntagebuch integrierten Wochenplan seine Arbeitsschritte. Auch in Bezug auf die Lernzeit, die der einzelne Schüler benötigt, wird differenziert und individualisiert. Wichtig ist für uns der Lernfortschritt des einzelnen Schülers.

 

 

Gemeinschaft

 

Neben der Individualisierung ist das kooperative Lernen ein weiterer entscheidender Baustein unserer Gemeinschaftsschule. Gemeinschaft wird in kooperativen Arbeitsformen des Unterrichts, in den handlungsorientiert ausgerichteten Projekten und Wahlkursen sowie beim Sport- und Spielangebot in der Mittagszeit Tag für Tag ge- und erlebt.

 

 

Lern- und Lebensraum

Eine Investition in die Zukunft

 

Lernumgebung

 

Eine neue Schulform fordert auch eine neue Lernumgebung, in der Kinder und Jugendliche gerne leben und lernen – eine Umgebung, die individuelles und differenziertes Arbeiten möglich macht. Dem Leitgedanken „Der dritte Pädagoge ist der Raum“ folgend wurden die Klassenräume mit flexiblem Mobiliar ausgestattet. So lassen sich sowohl individuelle Arbeitsphasen als auch Gruppenarbeit und kooperatives Miteinander ganz einfach umsetzen. Im Lernatelier verfügt jeder Schüler über seinen persönlichen Arbeitsplatz, an dem er ungestört, ruhig und konzentriert arbeiten kann. Schüler, die ihre Zuverlässigkeit durch selbständige und eigenverantwortliche Arbeit unter Beweis gestellt haben, dürfen nach Absprache das Lernatelier verlassen und die im Schulhaus eingerichteten Lerninseln besuchen.

Voraussetzung für das Gelingen dieser verschiedenen Prozesse sind klar strukturierte und nachvollziehbare Regeln und Rituale im Sinne einer angenehmen Arbeits- und Lernatmosphäre.

 

 

Kleine Schule ganz groß

 

An der Turmbergschule ist uns jedes uns anvertraute Kind  wichtig. Unser Schulgelände ist überschaubar, die vergleichsweise geringe Schülerzahl macht einen persönlichen Bezug zueinander möglich. Uns ist es wichtig, dass eine familiäre Atmosphäre herrscht und sich alle Schüler und Lehrer gegenseitig grüßen, wahrnehmen und wertschätzen. Ebenso ist für uns die Elternarbeit ein bedeutsamer Faktor unserer täglichen Arbeit. Neben den tradierten und zum Teil auch schulgesetzlich verankerten Strukturen der Information, Mitwirkung und Mitbestimmung sichert vor allem die Einbindung der Eltern in die Coachings eine zielgerichtete Zusammenarbeit zum Wohl des Kindes. Der wertschätzende Umgang auf gleicher Augenhöhe ist Voraussetzung für eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule.

 

 

Schule am Ort

 

Das Ganztageskonzept unserer Schule ermöglicht es unseren Schülern nicht nur das Schulgebäude als Lernhaus wahrzunehmen, durch das vielseitige  Angebot an Wahlkursen und Projekten werden die nähere und weitere Umgebung, die Natur, unser Weinberg, das kulturelle Angebot der Gemeinde Weingarten, die örtlichen Betriebe, Vereine und Kooperationspartner sowie die Region als Lernort noch bewusster einbezogen.

Lernsituationen werden so realistisch wie möglich, das Gelernte „alltagstauglich“. Die Schüler erhalten mehr Zeit für handlungsorientiertes, selbstständiges und eigenständiges Lernen, bei dem aber immer auch das Miteinander-Lernen im Mittelpunkt steht. Die Wahlangebote schaffen somit besonderen Raum für die Verbindung von fachlichem und sozialem Lernen, für die Begegnung zwischen Lehrern und Schülern und für die Öffnung der Schule ins kommunale Umfeld.

 

 

Eine Schule für alle

 

In unserer Schule sollen Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer sozialen und  kulturellen Herkunft sowie unabhängig von einer Behinderung gemeinsam mit- und voneinander lernen. Die Lernkultur ist geprägt von Akzeptanz und gegenseitigem Respekt. Die Verschiedenheit der Schüler ist der Ausgangspunkt für das individuelle Lernen.

 

 

Der Leistungsanspruch an unserer Schule

 

Leistung ohne Leistungsdruck

 

Das Ziel der Gemeinschaftsschule Weingarten ist es, unseren Schülern den bestmöglichen Bildungsabschluss zu ermöglichen.

Ein Garant dafür ist das Konzept des individuellen und kooperativen Lernens, das wir in der Gemeinschaftsschule Weingarten tagtäglich anwenden.

Neben Inputphasen, in denen der Lerncoach den Schülern fachliche Grundlagen und Hintergründe sowie Strategien vermittelt, liegt der Schwerpunkt des Konzepts der Gemeinschaftsschule Weingarten auf dem individuellen Lernen. Hierbei vertiefen die Schüler in Einzel-, Team- oder auch in Gruppenarbeit zuvor Behandeltes und wenden dies in neuen Situationen an.

 

 

Lerntagebuch

 

Mithilfe des Lerntagebuchs planen die Schüler, wann sie welche Lernjobs erledigen. Jeder Arbeits- und Lernschritt wird dokumentiert. Die Schüler können so unter anderem festlegen, zu welchem Zeitpunkt sie sich zur Überprüfung der Kompetenzen (Kompetenzcheck) beim Lernbegleiter anmelden. Gleichzeitig reflektieren sie ihre Lernwege und ihre Lernzeit. Dabei werden sie vom Lernbegleiter oder Lerncoach unterstützt, der mithilfe des Lerntagebuchs das Lernen der Schüler intensiv begleiten, Hilfestellungen anbieten und Möglichkeiten des Weiterarbeitens aufzeigen kann. Neben den regelmäßigen Rückmeldungen über den gesamten Lern- und Leistungsstand ihres Kindes durch Beratungs- und Rückmeldegespräche gewinnen  auf diese Weise auch die Eltern kontinuierlich Einblick in die Lernweise und den Lernstand des Kindes.

 

 

Gemeinsam zum Ziel

 

hat ein Schüler einen Themenbereich inhaltlich abgeschlossen, absolviert er eine Lernzielkontrolle. In den sogenannten „Kompetenzchecks“ weisen die Schüler in regelmäßigen Abständen in vielerlei Formen wie Tests, Referaten, mündlichen Prüfungen oder Präsentationen ihren Kompetenzgewinn nach. Der Kompetenzcheck wird nicht benotet, vielmehr dient er dem Schüler, den Eltern und dem Lehrer als Rückmeldung über den momentanen Leistungsstand und als Grundlage für Coachinggespräche. Hierbei bespricht der Lernbegleiter mit dem jeweiligen Schüler seinen aktuellen Leistungsstand und erarbeitet individuell dessen nächste Lernschritte.

Hier finden Sie uns

Turmbergschule
Schulstraße 2
76356 Weingarten (Baden) 

 

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