Margrit-Steinert-Preis zum zweiten Mal vergeben

Zum zweiten Mal wurde einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Turmbergschule der „Margrit-Steinert-Preis“ für besonderes soziales Engagement verliehen.

 

Vier Projekte von Schülerinnen und Schülern haben sich darum beworben.

 

Ausgewählt wurde das Projekt „Mehrgenerationenhaus“, in dem sich neun Schülerinnen und Schüler der Lerngruppen 6a, b und c ein ganzes Schuljahr lang mit Senioren aus dem Betreuten Wohnen der Arbeiterwohlfahrt „Untere Mühle“ beschäftigt haben.

 

Die Schulsozialarbeiterin Andrea Ganninger berichtet, die Kinder seien jeden Montag in das Betreute Wohnen gekommen, hätten mit den alten Menschen gesprochen, ihnen vorgelesen, mit ihnen gespielt, gebacken und mehr. „Wir nannten sie unsere Montags-Kinder“, lacht die Hausleiterin der Wohnanlage, Petra Rösler.

 

Bei der Preisverleihung am Freitagvormittag berichtete zunächst der SPD-Gemeinderat Wolfgang Wehowsky Näheres über die Namensgeberin, die im Jahr 2003 verstorbene Gemeinderätin Margrit Steinert. Sie sei viele Jahre Vorsitzende der SPD-Fraktion im Gemeinderat gewesen und habe sich für alle sozialen Belange eingesetzt. Sie habe auch im Sinne des Elternbeirats vieles bewegt, wovon die Schule heute noch profitiere und das heutige Gesicht der Schule zu ihrer Zeit bereits mitgeprägt. Er dankte der Stifterfamilie, dass sie das Andenken an Margrit Steinert mit diesem ehrenvollen Preis für soziales Engagement an der Schule verbunden habe.

 

„Demokratie hat kein Regulativ, dass jemand etwas tun muss. Alles ist freiwillig“, sagte Bürgermeister Eric Bänziger, und darum freue er sich besonders über das freiwillig gezeigte Engagement. Denn Demokratie lebe von Freiwilligkeit, ob im Ehrenamt oder in der Politik.

 

Eine Urkunde überreichte er: Ina Schneider, Melissa Osenberg, Malik Aslan, Lennart Fischer, Torben Mätz, Noemi Aruta, Alina Ochs, Josephine Scheyhing und Nikia Wörner.

 

Der Preis mit 500 Euro dotiert. Einen Anerkennungspreis in Höhe von 100 Euro erhielt nach den Worten des Bürgermeisters die Lerngruppe 5a, die sich von Anfang an um Flüchtlingskinder der Gemeinschaftsunterkunft gekümmert habe.

 

„Wir wollen mit den Kindern aus fremden Ländern unsere Verkehrsregeln einüben und haben zunächst die Zeit genutzt, miteinander vertraut zu werden. Im kommenden Schuljahr wollen wir dann intensiver einsteigen und uns vor allem mit dem Fahrrad beschäftigen“, sagte ihre Lehrerin Bettina Appelt.

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