Coaching4future: Berufsinformation mal anders

Ein T-Shirt aus Kuhmilch? Ein Fußball, der bei Bewegung Strom erzeugt? Ein Windrad, das keinen Schatten mehr wirft? Keine Wunder, sondern Ergebnisse von Forschungsarbeiten, die letztendlich in interessanten und ausgefallenen Berufen münden.

 

Um diese Berufsfelder aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) Schülern frühzeitig nahezubringen, hat die Stiftung Baden-Württemberg ein Programm entwickelt, das eng mit der Agentur für Arbeit zusammenarbeitet. Mit „Coaching4Future“ reisen Jungakademiker und –akademikerinnen quer durch die Republik von einer Schule zur anderen. Im Gepäck haben sie eine spannende multimediale Präsentation, die zeigt, wohin die Entwicklung in der MINT-Welt geht und welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sie bietet.

 

Cathrin Brinkmann und Susanne Fries waren an der Turmbergschule Weingarten. Zwei Themenbereiche durften die Acht- und Neuntklässler wählen. Heraus kamen „Lifestyle leben“ und „Die Welt retten“. Dass bei Letzterem nicht Superman gemeint war, war schnell klar. Erschreckende Bilder von Müllbergen und Ölkatastrophen zeigten, es ging um Umweltschutz. Dabei legte die Präsentation in Tonfall, Inhalt und Machart größten Wert auf Vermeidung von erhobenen Zeigefingern, sondern versuchte, verständlich zu machen, dass die Probleme dieser Welt nur mit intelligenten Lösungen zu beseitigen sind und dass die junge Generation es als Angebot verstehen soll, sich solchen Berufen zuzuwenden:

 

Technologien, die helfen, erneuerbare Energie zu erschließen und vorhandene Ressourcen sparsam zu verwenden.

 

Nicht alle der gezeigten Beispiele waren wirklich ausgereift, aber viele eben doch. Sinn der Sache war, mit ausgefallenen Einzelheiten das Interesse der Jugend zu wecken und die beiden Moderatorinnen sprachen auf Augenhöhe.

 

Beispielsweise könnte ein Elektroniker daran arbeiten, bestimmte Bodenfliesen in einem Tanzboden mit einem Generator zu verbinden, damit die Tanzenden selbst Strom und dadurch das Discolicht erzeugen. Ein Oberflächenbeschichter tüftelt an der optimalen Beschichtung für ein Windrad, das Tag für Tag extremen Temperaturen ausgesetzt ist.

 

Die Natur macht es vor im „Lotus-Effekt“. Und der Textillaborant arbeitet daran, die viele nicht verkaufte und darum sauer gewordene Milch zu entwässern und aus dem übrig gebliebenen Kasein den Naturstoff für ein Shirt zu produzieren. Genug, um ganz Shanghai damit zu versorgen.

 

Über die Präsentation hinaus steht die website www.coaching4future.de als ständige Recherchequelle zur Verfügung und bietet den Karriere-Navigator zur individuellen Ermittlung:

 

„welcher Beruf passt am besten zu meinen Interessen und Neigungen?“

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76356 Weingarten (Baden) 

 

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